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Cyberwar
Der Angriff der Hacker

Putins Krieg in der Ukraine wird sich territorial hoffentlich nicht auf weitere Staaten ausbreiten. Doch die Furcht vor russischen Cyberattacken gegen Nato-Staaten wächst.
von Kai Biermann vom 14.03.2022
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Krieg im Netz: Der Angriff auf die Ukraine wird auch mit Cyberwaffen geführt (Foto: pa/Ohlenschläger)
Krieg im Netz: Der Angriff auf die Ukraine wird auch mit Cyberwaffen geführt (Foto: pa/Ohlenschläger)

Wenn wie am 3. März Leuchtspurgeschosse in ein Atomkraftwerk in der Ukraine einschlagen, ist ihr Ziel sofort erkennbar. Auch russische Panzer lassen sich schnell als Angreifer identifizieren. Bei einem Cyberangriff gilt nichts davon. Ziel, Wirkung, Urheber – all das ist unklar, manchmal wochenlang. Wie beim Verbindungsausfall zum Satelliten KA-SAT 9A. Der gehört dem amerikanischen Betreiber Viasat, schwebt über Europa und bietet Breitbandinternet in vielen Regionen an. Das wird über acht Bodenfunkstationen verteilt, eine davon steht in der Ukraine. Am 24. Februar, dem Tag des russischen Einmarsches, fiel diese Bodenstation aus und mit ihr das Internet in der Region. Doch dabei blieb es nicht: die Störung verbreitete sich über das Satellitennetz und betraf schnell alle Viasat-Kunden.

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