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Gewalt in Kolumbien
Die Blauwesten

In Kolumbien wird dieser Tage ein neuer Präsident gewählt. Indigene Anführer werden dort mitunter erschossen. Pazifistische Bürgerwehren wollen die Gewalt eindämmen – ohne Waffen.
von Knut Henkel vom 31.05.2022
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Unbewaffnet gegen Gewalt: Nachwuchskräfte der Gurdia Indigéne. (Foto: Henkel)
Unbewaffnet gegen Gewalt: Nachwuchskräfte der Gurdia Indigéne. (Foto: Henkel)

Auf der Schotterpiste nach Tacueyó fallen die mit dem Kürzel Farc unterzeichneten Parolen direkt ins Auge. Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia heißt die älteste Guerilla der Region, die sich nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens mit der kolumbianischen Regierung im November 2016 demobilisiert hat. Doch die Fahrt in die auf einem Bergplateau liegende Siedlung im Verwaltungsbezirk Cauca, rund eine Fahrtstunde von der Millionenstadt Cali entfernt, macht deutlich, dass die Rebellen längst nicht überall die Waffen niedergelegt haben. In Tacueyó, einem Dorf der Ethnie der Nasa, haben sich indigene Autoritäten zu einer Krisensitzung verabredet.

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Schlagwörter: Farc Frieden Indigene Kolumbien
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