Wer folgt auf Franziskus?
Ein schwieriges Konklave bahnt sich an
Aus aller Welt treffen sie gerade in Rom ein: die Kardinäle der katholischen Kirche. 252 Männer bilden das engste Beratungsgremium des Papstes − theoretisch hätte der am Ostermontagmorgen verstorbene Papst Franziskus erstmals auch eine Frau in den Kardinalsstand erheben können; allein: Er hat es nicht getan. 135 dieser Männer haben noch nicht das 80. Lebensjahr vollendet und sind somit berechtigt, einen neuen Papst zu wählen, zwei von ihnen haben bereits abgesagt, weil sie zu krank sind, um nach Rom zu kommen. Es werden also nach jetzigem Stand 133 Kardinäle den nächsten Papst wählen − wenn auch der wegen Veruntreuung von Vatikangeld verurteilte Kardinal Angelo Becciu mitwählen darf, was nicht sicher ist. Auch der genaue Termin für das Konklave steht noch nicht fest, den Vorschriften zur Papstwahl zufolge kann es zwischen dem 6. und dem 12. Mai beginnen.
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Papst Franziskus
