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Wer folgt auf Franziskus?
Ein schwieriges Konklave bahnt sich an

Noch nie entschieden so viele nicht-europäische Kardinäle über den zukünftigen Papst. Wird es also wieder ein Mann aus dem globalen Süden, ein Reformer mit neuen Ideen? So einfach ist es nicht.
von Matthias Drobinski vom 28.04.2025
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Zwischen dem 5. und 10. Mai wird das Konklave beginnen, bereits jetzt kommen die Kardinäle im Vatikan zusammen. So wie hier im Jahr 2005, bevor sie Joseph Ratzinger zum Papst wählten. (Foto: pa/epa/Osservatore Romano)
Zwischen dem 5. und 10. Mai wird das Konklave beginnen, bereits jetzt kommen die Kardinäle im Vatikan zusammen. So wie hier im Jahr 2005, bevor sie Joseph Ratzinger zum Papst wählten. (Foto: pa/epa/Osservatore Romano)

Aus aller Welt treffen sie gerade in Rom ein: die Kardinäle der katholischen Kirche. 252 Männer bilden das engste Beratungsgremium des Papstes − theoretisch hätte der am Ostermontagmorgen verstorbene Papst Franziskus erstmals auch eine Frau in den Kardinalsstand erheben können; allein: Er hat es nicht getan. 135 dieser Männer haben noch nicht das 80. Lebensjahr vollendet und sind somit berechtigt, einen neuen Papst zu wählen, zwei von ihnen haben bereits abgesagt, weil sie zu krank sind, um nach Rom zu kommen. Es werden also nach jetzigem Stand 133 Kardinäle den nächsten Papst wählen − wenn auch der wegen Veruntreuung von Vatikangeld verurteilte Kardinal Angelo Becciu mitwählen darf, was nicht sicher ist. Auch der genaue Termin für das Konklave steht noch nicht fest, den Vorschriften zur Papstwahl zufolge kann es zwischen dem 6. und dem 12. Mai beginnen.

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