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Historischer Briefwechsel
»In allerchristlichstem und sehr menschlichem Geist«

Vor sechzig Jahren begannen polnische und deutsche Bischöfe mit der Aussöhnung zwischen beiden Völkern. Ein historischer Briefwechsel zeigt, wie mutig die polnische Seiter war.
von Jan Opielka vom 16.11.2025
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Brüderlicher Handschlag: Die Kardinäle Stefan Wyszynski und Julius Döpfner, 1971 in der Sixtinischen Kapelle. (Foto: KNA-Bild / Hans Knapp)
Brüderlicher Handschlag: Die Kardinäle Stefan Wyszynski und Julius Döpfner, 1971 in der Sixtinischen Kapelle. (Foto: KNA-Bild / Hans Knapp)

Der Blick aus Deutschland

Das Kriegsende lag 20 Jahre zurück, da erreichten Initiativen zur Versöhnung zwischen Deutschland und Polen ihren ersten Höhepunkt. Am 1. Oktober 1965 veröffentlichte die »Kammer für öffentliche Verantwortung« der EKD eine Denkschrift mit dem Titel »Die Lage der Vertriebenen und das Verhältnis des deutschen Volkes zu seinen östlichen Nachbarn«. Etwa sechs Wochen später schrieben die polnischen Bischöfe ihren berühmten Brief an die deutschen Amtsbrüder – in deutscher Sprache.

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