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Gesellschaft im Krisenmodus
»Es ist zu viel und zu schnell«

Der Krieg in der Ukraine, der Klimawandel, die Corona-Pandemie – das Leben in der Dauerkrise überfordert uns, sagt der Soziologie Armin Nassehi. Eigentlich müssten wir schnell und mutig handeln, doch komplexe Gesellschaften sind träge. Wie kommen wir da raus?
von Matthias Drobinski , Nana Gerritzen vom 09.09.2022
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Krieg, Klimakrise, Pandemie: »Es gibt ein Missverhältnis von dringender Notwendigkeit und begrenzten Möglichkeiten«, sagt Nassehi. (Fotos: pa / Reuters / Alexander Ermochenko ; istockphoto / cinoby; istockphoto / fotografixx)
Krieg, Klimakrise, Pandemie: »Es gibt ein Missverhältnis von dringender Notwendigkeit und begrenzten Möglichkeiten«, sagt Nassehi. (Fotos: pa / Reuters / Alexander Ermochenko ; istockphoto / cinoby; istockphoto / fotografixx)

Publik-Forum: Herr Nassehi, schauen Sie noch jeden Morgen aufs Handy, um zu erfahren, was in der Ukraine passiert ist? Oder sagen Sie, das kann ein bisschen warten?

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